Waffen in Westseeland - schöne Förderung

Das Forschungsprojekt The Notion of Power – Weapons in West Zealand, von Museumsinspektor und Ph.D. Trine Louise Borake vom Museum Vestsjælland hat gerade eine großzügige Spende von der Augustinus-Stiftung erhalten. Die Beckett Foundation hat zuvor für dasselbe Projekt gespendet.

Die Waffen und Kriegerausrüstung der Vergangenheit sind nicht nur faszinierende Objekte aus einer vergangenen Zeit. Sie erzählen auch von Machtbündnissen, Status und Ritualen, von der Organisation und Entwicklung der Gesellschaft und von menschlichen Beziehungen und Ambitionen. Das Projekt Weapons in West Zealand konzentriert sich genau auf Waffen und ihre Rolle in der sozialen Organisation im 1. Jahrtausend. Das Projekt basiert auf Objektstudien, und hier kommen die vielen Detektorentdeckungen der letzten Jahrzehnte ins Spiel. Auch Verteidigungsanlagen werden in das Projekt einbezogen und untersucht, u.a. durch archäologische Untersuchungen.

Waffen gefunden
Obwohl eine Vielzahl von Detektorfunden eingereicht wurde, machen Waffenfunde und Reitausrüstung immer noch einen überraschend kleinen Teil des gesamten archäologischen Materials aus. Ihre Zahl, Fundkontext und Ausdruck stimmen nicht mit der Bedeutung überein, die ihnen in der prähistorischen Erzählung zugeschrieben wird. Das Projekt wird dafür nach einer Erklärung suchen.

Trine Louise Borake freut sich sehr darauf, anhand von Waffenfundstudien in die politische Machtorganisation der Gegenwart einzutauchen und fügt hinzu: „Westseeland hat viele erfahrene Detektorbediener und hat in den letzten Jahren einen enormen Anstieg an Detektorfunden erlebt. Die neuen Funde erfordern eine detaillierte Kartierung und überarbeitete Synthese von Waffenfunden und Reitausrüstung als Mittel in einem machtpolitischen Spiel. Ich hoffe, dass wir mit dem Projekt gemeinsam besser darin werden können, das Vorhandensein oder Fehlen von Waffen, ihre Funktion und Symbolik zu identifizieren und zu erklären."

Das perfekte Arbeitsfeld
Vestsjælland ist ein perfektes Arbeitsfeld als Hintergrund für ein solches Projekt. Insbesondere das Gebiet bei Boeslunde südlich von Slagelse verfügt über ein enormes ungenutztes Potenzial, das andere Standorte wie Lejre, Tissø und Jelling aufgrund der langen Standortkontinuität relativiert, die bis zu den spektakulärsten Goldfunden der Bronzezeit zurückreicht.

Museumsdirektor Eskil Vagn Olsen ist glücklich und stolz auf die Spenden.

„Mit den finanziellen Zuschüssen hat das Museum Vestsjælland zusammen mit seinen Partnern die Möglichkeit, die Erforschung des reichhaltigen Fundmaterials aus Midt- und Westsjælland zu vertiefen. Dadurch können wir zu einer weiteren Nuancierung und zum Verständnis der Objekte und sozialen Strukturen der Vergangenheit beitragen.“

Das Projekt, das von Mitte 2023 bis Ende 2024 läuft, wird in Zusammenarbeit mit dem Nationalmuseum durchgeführt und über verschiedene Verbreitungsinitiativen präsentiert.
Kontakt: Trine Louise Borake unter 2028 7147 oder trb@westmuseum.dk

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