Archäologen des Museums Vestsjællands haben in einem Feld bei Høm eine überraschende Entdeckung gemacht. Hier wurde vor etwa 1.800 Jahren eine wohlhabende Frau begraben. Ihr Grab wurde nun ausgegraben.
Im Grab fanden sie Grabbeigaben in Form eines Brustpanzers mit Perlen, einer sogenannten Tutulus-Fibel, sowie eines Knochenkamms und Scherben von zwei Tongefäßen.
Der Brustpanzer und die Perlen werden nun genauer untersucht, um den Archäologen einen besseren Einblick in den Fund zu geben – unter anderem, wie viele Perlen versteckt sind und ob möglicherweise noch weiterer Schmuck versteckt ist.
Nun erwarten wir mit Spannung die Röntgenuntersuchungen, die uns Aufschluss darüber geben werden, wie viele Glasperlen es gibt, in welchem Erhaltungszustand sich die Funde befinden und ob weitere Objekte verborgen sind.
Darüber hinaus wurden drei mutmaßliche Flachstrocknungsgruben entdeckt. Die Datierung ist hier noch unsicher und reicht von der Eisenzeit bis ins 1800. Jahrhundert. In dem Gebiet wurden außerdem mehrere Koch- und Feuerstellen, Brunnen, Materialgruben, die wahrscheinlich zur Flachsgewinnung für Textilien dienten, sowie Spuren einzelner Häuser gefunden.
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