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Im 1000. Jahrhundert grub ein reicher Mann in Vedbygård bei Ruds Vedby ein Gefäß voller Silbermünzen in die Erde. Es war wohl beabsichtigt, dass das Vermögen nur für kurze Zeit in der Erde liegen sollte, aber es wurde erst 2020 wieder ausgegraben, als zwei örtliche Detektorbetreiber, Per Carlsen und Jimmy Christensen, es fanden.
Sie suchten gerade die Felder von Vedbygård ab, als ihre Detektoren zu flackern begannen. Sie gruben sorgfältig in und um das Gelände herum und fanden zu ihrer großen Begeisterung fast 200 glänzende Silbermünzen. Das Museum Vestsjælland wurde kontaktiert und die Archäologen des Museums fanden anschließend die Überreste eines Tongefäßes, in dem viele Silbermünzen lagen. Der ausgegrabene Boden rund um das Gefäß wurde von den Sondengängern durchsucht und sie fanden weitere fast 80 Münzen. Das Tongefäß wurde mit Gipsgaze umwickelt, um den Erdklumpen zu stabilisieren und ihn unversehrt ins Museum transportieren zu können.
Die Münzen
Die einzelnen Münzen mit einem Gewicht von jeweils rund 1 Gramm und einem Durchmesser von 17 mm wurden unter anderem in Dänemark, England und vielleicht auch in Deutschland geprägt. Knut der Große (König von Dänemark und England 1019–1035) und Svend Estridsen (König 1047–1074).
Der Münzschatz gehört zur Gattung Danefæ und wird daher nach seiner Ausstellung im Sorø Museum dem Nationalmuseum übergeben. Der Silberschatz mit über 600 Silbermünzen ist bis zum 17. Dezember im Sorø Museum zu sehen. Die Öffnungszeiten des Museums finden Sie hier.
Lesen Sie hier mehr über die Entdeckung des Silberschatzes durch Per Carlsen und Jimmy Christensen.
https://www.tv2east.dk/soroe/per-og-jimmy-fandt-1000-aar-gammel-soelvskat